FREIE WÄHLERGRUPPE DES LANDKREISES NEUWIED e.V.

 

Die FWG im Kreis Neuwied will eine sachbezogene, realistische und bürgernahe Politik für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Neuwied gestalten.

Unsere FREIE WÄHLERGRUPPE im Kreis Neuwied (Kreis-FWG) ist parteiunabhängig und eine echte Alternative zu den Parteien (SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Linke).

Und das ohne Fraktionszwang und parteiideologischen Vorgaben. Das bedeutet: Wir FREIE WÄHLERGRUPPEN haben keine ideologisch festgelegten Parteiprogramme. Wir sind der Überzeugung, dass dieses Instrument der Parteien nur der Verpflichtung der politisch Agierenden zur Parteidisziplin dient.
 
FREIE WÄHLERGRUPPEN entscheiden ausschließlich nach sachpolitischen Erwägungen und nicht nach ideologischen Gesichtspunkten. Hier haben Bürger mit ihren Anregungen und Meinungen eine Chance sich einzubringen.
Wir FREIE WÄHLERGRUPPEN sind seit den Kommunalwahlen 2004 mit vier Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern im Kreistag in Neuwied vertreten.

 

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Weitere Pressemeldungen (z.B. aus der www.rhein-zeitung.de ) und Veröffentlichungen

zur FWG im Kreis Neuwied
gibt es hier unten in einer Übersicht.

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FWG Mandatsträger besuchen MBA Linkenbach

Veröffentlicht von Administrator am 19 Sep 2017
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FWG Mandatsträger aus dem Kreis Neuwied besichtigten mit dem Abfallwirtschaftsdezernenten und 1.Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach (5.v.r.) die Abfallbehandlungsanlage auf der Deponie Linkenbach. Überrascht zeigten sich die Teilnehmer über den komplexen Prozess der Aufbereitung und Verwertung der Restabfälle aus der grauen Tonne.

Im Rahmen der alljährlichen Ortstermine besuchten zahlreiche Mandatsträger der Freien Wählergruppe im Landkreis Neuwied (FWG) die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) auf der Deponie Linkenbach.

Nach einer inhaltlichen und visuellen Einführung im Außerschulischen Lernort durch den Referatsleiter Stefan Kraus, erkundeten die Teilnehmer zunächst die Umladestation und den Wertstoffhof, bevor es dann zur großen Müllannahmehalle für den Restmüll und die Sortieranlage ging. Beeindruckend war der innere Einblick in die Verwertungsanlage, die neuen Rottetunnel der sogenannten Intensivrotte. Hier werden jährlich ca. 65.000 Tonnen Hausmüll aus den Landkreisen Neuwied, Rhein-Hunsrück und Bad Kreuznach verarbeitet. Der verbleibende Reststrom wird letztendlich einer Deponierung zugeführt. 

Der hier angelieferte Hausmüll aus der grauen Tonne wird zerkleinert und sortiert. Metalle, Nicht-Eisen-Metalle, Kunststoffe und Textilien werden aussortiert und in die Wertstoffkette zurückgeführt.

Das zerkleinerte Restsubstrat wird in der Intensivrotte in der Rottetunneltechnik biologisch behandelt und während seiner 14 bis 20-tägigenbelüfteten Lagerung tritt eine Volumenreduzierung um 50 Prozent ein.

Durch die folgende Nachrotte ist sichergestellt, dass die restlichen organischen Stoffe zersetzt sind, sodass bei der Deponierung keine gefährlichen Gase oder sonstige Schadstoffe zukünftig emittieren können. Die Abluft aus der Intensivrotte und der Nachrotte werden erfasst und in einer Filteranlage behandelt und verbrannt. Dadurch werden Gerüche aus dem Behandlungsprozess vermieden.

Im zweiten Teil der Veranstaltung Stand uns der 1.Kreisbeigeordnete des Kreises Neuwied, Achim Hallerbach, Rede und Antwort. Er erläuterte umfassend die bereits erreichten Ziele und stellte das aktualisierte Abfallwirtschaftskonzept vor. Spannend ist der rasche Wechsel von der Abfallbeseitigung vergangener Zeiten, hin zu einer kommunalen und nachhaltigen Ressourcenwirtschaft im größeren kommunalen Verbund. 

Der Landkreis Neuwied ist Mitglied der „Rheinischen Entsorgungs-Kooperation“ (REK). Dies ist ein Zusammenschluss der kommunalen Gebietskörperschaften der Bundesstadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Landkreis Neuwied. Achim Hallerbach ist ebenfalls Geschäftsführer dieses Abfallzweckverbandes.

Die vorgetragenen Projekte sind ein deutlicher Beweis für die Nachhaltigkeit und alle Ressourcen ausnutzenden Betriebsführung, das schlussendlich für alle Bürger im Kreis Neuwied dauerhaft auch moderate Abfallgebühren sicherstellt. „In den vergangenen acht Jahren konnten zweimal die Gebühren gesenkt werden.

Jetzt gilt es auch weiterhin die Gebühren stabil zu halten, obwohl die Betriebskosten und Fremdkosten immer wieder schwanken.

Wir werden unseren konstruktiven Beitrag als FWG leisten, um weitere Optimierungen in der Abfallwirtschaft zu ermöglichen,“so der FWG-Kreistagsfraktionsvorsitzende Udo Franz.

 

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