FREIE WÄHLERGRUPPE DES LANDKREISES NEUWIED e.V.


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Die FWG im Kreis Neuwied will eine sachbezogene, realistische und bürgernahe Politik für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Neuwied gestalten.

Unsere FREIE WÄHLERGRUPPE im Kreis Neuwied (Kreis-FWG) ist parteiunabhängig und eine echte Alternative zu den Parteien (SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Linke), und das ohne Fraktionszwang und parteiideologische Vorgaben. Das bedeutet: Wir FREIE WÄHLERGRUPPEN haben keine ideologisch festgelegten Parteiprogramme. Wir sind der Überzeugung, dass dieses Instrument der Parteien nur der Verpflichtung der politisch Agierenden zur Parteidisziplin dient.
 
FREIE WÄHLERGRUPPEN entscheiden ausschließlich nach sachpolitischen Erwägungen und nicht nach ideologischen Gesichtspunkten. Hier haben Bürger mit ihren Anregungen und Meinungen eine Chance sich einzubringen.
Wir FREIE WÄHLERGRUPPEN sind seit den Kommunalwahlen 2004 mit vier Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern im Kreistag in Neuwied vertreten.

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Senden Sie bitte weitere Berichte an die Redaktion unter

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Weitere Pressemeldungen und Veröffentlichungen zur FWG im Kreis Neuwied gibt es hier unten in einer Übersicht.

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Kasbach-Ohlenberg. Schöner werden – das kriegen wir hier nicht mehr hin“, stellte Georg Lindlohr (FWG) frustriert fest.

Veröffentlicht von Administrator am 16 Feb 2012
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Lkw verteilen ihren Schmutz auf Kasbach-Ohlenbergs Häuser

Entscheidung Keine Teilnahme am Dorfwettbewerb

Dass Kasbach-Ohlenberg eine Zukunft hat, davon sind die Mitglieder des Gemeinderates überzeugt. Dass diese Zukunft jedoch im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ preisgekrönt werden könnte – dieser Idee erteilte das Gremium in der vergangenen Ratssitzung eine einstimmige Absage. „Früher hieß der Wettbewerb 'Unser Dorf soll schöner werden'. Schöner werden – das kriegen wir hier nicht mehr hin“, stellte Georg Lindlohr (FWG) frustriert fest.

Grund: der unglaubliche Dreck auf den Straßen. Verursacht durch die Lkw der Basalt AG und der Firma Schmitz, die Basalt sowie Sand und Kies transportieren. „Die Straßen sind, je nach Witterung, dick mit Schlamm verschmiert. Bei Extremfrost funktioniert natürlich auch die Reifenwaschanlage nicht“, beschrieb Ortsbürgermeister Dieter Sander. „Die Autos aus Kasbach-Ohlenberg erkennt man immer daran, dass sie verdreckt sind.“

Auch Gehwege und Häuser an der Straße werden in Mitleidenschaft gezogen. „Bei Nässe spritzt der Dreck an den Häusern hoch. Wenn es trocken ist, staubt alles zu“, berichteten Ratsmitglieder und auch Bürger in der Sitzung aus leidvoller Erfahrung. „Man kann doch keinen Bürger hier mehr motivieren, sein Haus zu verschönern“, erkannten sie.

„Der ganze Ort leidet – nicht nur unter der Verschmutzung, sondern auch unter dem Lärm und dem Lkw-Verkehr“, sagte Helmut Schnurer (CDU). Immer wieder habe Ortsbürgermeister Sander deshalb das Gespräch mit den Verursachern gesucht. Dort zeige man sich auch einsichtig. Aber die Kehrmaschine kehre nur den groben Dreck weg. Die Schmiere bleibe und mache die Straße zur Schlammrutsche. „Erst neulich ist eine Frau aus Ittenbach, die die Strecke nicht kannte, mit dem Auto an die Mauer gerutscht. Da niemand sonst beteiligt war, wurde keine Polizei gerufen. Damit taucht der Unfall in keiner Statistik auf“, berichtet Sander. Das Straßenbauamt habe abgelehnt, ein Warnschild aufzustellen. „Muss sich hier erst jemanden tot fahren, bevor etwas passiert“, empört sich der Bürgermeister, der allerdings genau wie die Ratsmitglieder das Vertrackte an der Lage sieht: „Die Firmen müssen ihre Steine und den Sand nun mal abfahren, und wir müssen irgendwie damit klar kommen.“ Allerdings: „Früher fuhren am Tag ein Paar Lkw zum Rhein. Jetzt fahren sieben oder acht Lkw den ganzen Tag hin und her, wenn Frachtschiffe dort liegen. Dann ist hier der Teufel los.“ Schnurer schlug bei der Sitzung vor, die Firmen zumindest an den Kosten für die Autowäschen und das Streichen der Häuser zu beteiligen. Auf jeden Fall sollen sie aber in eine bessere Waschanlage investieren.

Quelle RZ Linz, Neuwied vom Donnerstag, 16. Februar 2012, Seite 19

Sabine Nitsch

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